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Mevlut Khan abstammend aus
Trabzon, dessen Namen sich aus dem Türkischen und Arabischen
zusammensetzt und übersetzt „der geborene Anführer“ bedeutet, ist am
01.03.1988 in Wien/Ottakring geboren. Durch seinen älteren Bruder lernt er sowohl aktive als auch passive Sua Kaan Mitglieder, die damals hobbymäßig Musik produzierten, bzw. seine „Abis“ kennen. So kommt Mevlut mit frühen Jahren mit Hip Hop in Berührung und schließlich schrieb er im Jahre 2000 aus Eigeninitiative seinen aller ersten Text. Durch gutes Feedback motiviert, arbeitet er begeistert weiter und setzt sich mit dem Texten auseinander. Nach seinem Aufenthalt in Paris kam er durch seine Cousins zur französischen Gruppe ‚Lunatic’. Die ins Türkische übersetzten französischen Texte prägten Mevlut definitiv. Vom deutschen Sprachraum beeindruckten ihn die Texte von „Torch“. Seine ersten Aufnahmen wurden zuerst auf Tape und später nur noch Digital auf eigene Beats recordet. Das Besondere dabei war, dass er sich vom Rappen bis hin zum Produzieren alles zu Hause selber beibrachte. Nach Jahre langer Arbeit steigerte er sich und langsam aber doch wurden Aqil und Gjana Khan auf das Talent Mevluts aufmerksam und nahmen ihn schließlich als dritten Mann bei Sua Kaan auf. Ebenso gründete Mev einige Zeit später mit seinem ersten Rap Partner, besten und ältesten Freund, Capo Yasin, die Untergruppe von Sua-Kaan „JIDS 16“. Die Jids bestehen aus Mev’s besten Kupos. Von diesem Zeitpunkt an beschäftigte er sich noch intensiver mit Rap und begann weitere Texte zu schreiben. Seitdem ist das Rappen nicht nur mehr ein Gelegenheitshobby. Seiner Meinung nach sollte man im Hip Hop so sein, wie man ist: frei nach den Worten Mevlanas, einem islamischen Gelehrten, „Sei wie du aussiehst & sieh aus, wie du bist.“ Aufgrund dessen legt Mevlut einen großen Wert darauf in seinen Texten authentisch (glaubwürdig) und ehrlich zu sein. Sein Anliegen ist es, Musik zu machen, mit der sich die Menschen identifizieren können. Er möchte sie erreichen. In Folge dessen reichen seine Lyrics inhaltlich sowohl von deepen (tiefgründigen) Themen über „Gut und Böse“, als auch von richtigen Partytracks. Ebenso versucht er die Straßen Wiens und die Verhältnisse in denen jeder einzelne von uns aufwächst zu representen Das junge Talent aus Ottakring sorgte auch durch seinen ersten Clip mit Platinum Tongue – Balkanaken für großes Aufsehen in der Politik & Öffentlichkeit, kehrte der Presse aber den Rücken und gab keine überflüssigen Interviews über Ausländerpolitik & Integration. Derzeit arbeitet er mit den Jungs eifrig an dem Album und versucht mit ihnen in Österreich weit nach oben zu kommen. |